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torta "Fotografieren ist wie schreiben mit Licht, wie musizieren mit Farbtönen, wie malen mit Zeit und sehen mit Liebe."
Almut Adler


Es gibt viele Möglichkeiten und Wege, eine Hochzeit fotografisch zu dokumentieren. Die verschiedenen Konzepte lassen sich auch hervorragend miteinander kombinieren und nebeneinander einsetzen. Grundlage dafür ist eine sorgfältige Planung gemeinsam mit dem Hochzeitspaar, um dessen Wünsche, Vorlieben und eigenen Ideen herauszuarbeiten und abzuklären.




Reportagefotografie

Reportagefotos sind nicht gestellt oder inszeniert, und in der Regel sollen sich die abgebildeten Personen gar nicht dessen bewusst sein, dass sie fotografiert werden. Denn es gilt, natürliche und emotionale Bilder einzufangen. Der Reportagestil der Hochzeitsfotografie entstand aus dem journalistischen Stil des Fotojournalismus und hat sich schnell zum beliebtesten Ansatz moderner Hochzeitsfotografie entwickelt. Anstatt gestellte Szenen zu fotografieren, erfasst die Hochzeitsreportage den Tag der Hochzeit, wie er sich entfaltet, mit dem Fotografen als begleitenden Zuseher und nicht als „Regisseur” des Geschehens.

Zur fotografischen Dokumentation des Hochzeitstages bietet sich die sogenannte Hochzeitsreportage an. Dabei verfolgt der Fotograf das Hochzeitspaar, vor allem aber die Braut, während des ganzes Tages und schafft so eine lückenlose Darstellung des Tagesablaufs. Angefangen mit dem Schminken und Frisieren der Braut über den Weg zu Kirche und Standesamt bis zur Zeremonie und der anschließenden Feier erhalten die Brautleute damit die Möglichkeit, sich auch noch nach Jahren alle Einzelheiten dieses Tags wieder in Erinnung zu rufen. In den Reportageablauf werden auch die gestellten Hochzeitsfotos und die Porträts eingebettet.


Klassische Hochzeitsfotografie

Klassische Hochzeitsfotos erfassen alle unvergesslichen Momente Ihrer Hochzeit - den Weg durch den Mittelgang in der Kirche, den Austausch der Ringe, den Hochzeitskuss, die Unterschriftenleistung vor dem Standesamt, das Anschneiden der Torte und den ersten Tanz und vieles mehr. Diese Momente werden natürlich auch im Rahmen einer Fotoreportage erfasst, man muss ihnen aber besondere Aufmerksamkeit widmen, um sicherzustellen, dass diese Höhepunkte auch ausreichend und mit einer Vielzahl von aussagekräftigen Fotos dokumentiert werden.


Künstlerische Hochzeitsfotografie

Diese Art der Fotografie stellt die künstlerische Kreativität in den Mittelpunkt, um zeitlose Erinnerungen zu verewigen. Indem auch viele kleine und große Details festgehalten werden (Ringe, Brautstrauß, Geschenke, Einzelheiten der Hochzeitstafel usw), lockert man die Reportage nicht nur auf, sondern man fängt auch die Stimmung und das Ambiente des ganzen Tages ein. Die Detailaufnahmen runden das durch die anderen Fotos geschaffene Gesamtbild ab und halten den Aufwand und die Liebe fest, mit der die Brautleute die Hochzeit oft bis in die letzte Kleinigkeit sorgsam vorbereitet und geplant haben.


Traditionelle Hochzeitsfotografie

Die traditionelle Hochzeitsfotografie erfasst kunstvoll gestaltete Fotografien von individuellen Personen, Paaren oder Gruppen. Daher gehören zu jeder Hochzeit die gestellten, formellen Hochzeitsfotos, die man am besten an einem interessanten, schönen Ort am oder rund um die Örtlichkeit der Hochzeit (Standesamt, Kirche usw.) inszeniert. Von Paaraufnahmen des Brautpaares über Aufnahmen mit den Eltern oder Freunden bis zu Familien- oder Gruppenfotos der Hochzeitsgäste bestehen vielerlei Möglichkeiten, um nicht nur die Brautleute, sondern auch deren Eltern und alle Freunde und Verwandten fotografisch zu verewigen.


Schwarz-Weiß-Fotografie

Die elegante und gleichermaßen romantische Natur der Schwarz-Weiß-Fotografie eignet sich hervorragend für Hochzeiten. Hochzeitsfotos in schwarz-weiß spiegeln eine klassische und zeitlose Atmosphäre wider. Gerade die Schwarz-Weiß-Fotografie eignet sich auch dazu, durch die Beseitigung von konkurrierenden Farben einen störenden Hintergrund verschwinden zu lassen und die Hauptperson in den Mittelpunkt zu stellen.


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